Fortbildung: Diagnose und Therapie von Dysphagie bei Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose, Köln 15.06.2014-16.08.2014

Die Amyotrophe Lateralsklerose bezeichnet ein charakteristisch klinisches Syndrom, das neuropathologisch aus einer Läsion des kortikospinalen Trakts, der Vorderhornzellen und der bulbären motorischen Hirnnervenkerne besteht. Bei der ALS kommt es zu einem Verlust der Muskelsubstanz. Die Muskeln erhalten zu wenige Informationen (Atrophie). Wenn zu viele Informationen am Muskel ankommen, leidet der Patient an einer Spastik. Letztlich betrifft die ALS die Atemmuskeln und der Patient kann an einer Kohlendioxidnarkose sterben. Die durchschnittliche Lebenserwartung nach einer akuten Erkrankung liegt bei 3,3 Jahren.

 

Der drastische und schnelle Verlauf der Erkrankung führt sehr häufig zur Überforderung sowohl der Patienten,  deren Angehörigen als auch der behandelnden Ärzte, Pflegenden und Therapeuten. Bei ALS-Patienten stehen besonders die Störungen der Kau-, Schluck-, Atem- und Hustenfunktionen im Vordergrund, die sprachtherapeutisch behandelt werden können und müssen. 

Zusätzliche Informationen