Fortbildung zum Thema „Dysarthrie“

Thema: „Diagnostik und Therapie von Dysarthrien“

Datum: 16.11.2013 in Köln

 

Die Dysarthrien sind erworbene neurogene Sprechstörungen, die aufgrund einer Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems zu einer Beeinträchtigung der Steuerung und Ausführung der Sprechbewegungen führen. Als bedeutsam für die Logopädie ist zu erwähnen, dass die weiteren Funktionskreise Atmung und Stimme häufig mit betroffen sind.

Betroffen sind die wesentlich am Sprechen beteiligten Komponenten: Atmungsapparat,

Kehlkopf, Ansatzrohr und Artikulationsorgane sowie auch das Gehör.

Für den Erfolg der Logopädie wesentlich sind u.a. ein früher Therapiebeginn, zielbewusste Aktivität, Eigenkontrolle und die Fähigkeit des Patienten zur Kompensation.

Die Dysarthrietherapie stützt sich auf folgende vier Säulen:

 

  • Übungsbehandlung

  • Anpassung von Kommunikationshilfen

  • Medikamentöse Maßnahmen

  • und chirurgische Maßnahmen

 

„…die Leute dachten, ich sei nicht ganz klar im Kopf, weil ich so verwaschen sprach. Einer

fragte mich, ob ich Alkohol getrunken hätte. Beschämt zog ich mich immer mehr zurück.

Dabei bin ich ganz klar im Kopf- aber das Sprechen fällt mir eben schwer…“

 

 

aus Ratgeber Dysarthrie DGS

 

 

 

Zusätzliche Informationen