Fortbildung zum Thema „Apraxie“

Thema: „Diagnostik und Therapie der Sprechapraxie“

Datum: 19.04.2013-21.04.2013 in Köln

 

Die Sprechapraxie ist eine artikulatorische Störung, bei der die sprechmotorische

Programmierung beeinträchtigt ist.

Die Sprechapraxie ist eine Folge vaskulärer Erkrankungen mit einer unilateralen Läsie in der

sprachdominanten Hemisphäre. Sprechapraxie kann auch bei Erkrankungen mit Schädel-Hirn-Trauma, Tumoren oder degenerativen Erkrankungen auftreten.

Für die Logopädie ist es wichtig zu wissen, dass es kaum Patienten mit isolierter,

reiner Sprechapraxie gibt. Es liegt fast immer eine Aphasie vor, oft auch eine Dysarthrie.

Durch eine spezifische Sprechapraxietherapie kann man eine Verbesserung der

sprechmotorischen Fertigkeiten erreichen. Die Aufgabenstellungen wären hier bspw.:

direktes Nachsprechen, Mitsprechen, lautes Lesen. Lückensatzübungen, Bildbeschreibungen etc. Häufiges Wiederholen ist hier ein wichtiger Aspekt des motorischen Lernens.

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