Schluckstörungen (myofunktionelle Störungen)

Bei einer myofunktionellen Störung sind die mundmotorischen Funktionen wie Kauen und Schlucken beeinträchtigt. Mit betroffen sind oft auch Haltung, Mimik und Sprache.

Die Myofunktionelle Therapie (MFT) ist eine Behandlungsmethode, deren Ziel primär die Herstellung eines Muskelgleichgewichts innerhalb der Kau-, Schluck- und Gesichtsmuskulatur ist.

Eingesetzt wird die MFT vor allem als unterstützende Maßnahme in der

 

  • Kieferorthopädie zur Korrektur von Zahn- und Kieferanomalien sowie zur Vermeidung von Rezidivbildungen nach kieferorthopädischen Behandlungen
  • In der Rehabilitation (z.B. bei Dysarthriepatienten)
  • In der Neuropädiatrie (z.B. bei Kindern mit Down-Syndrom oder Cerebralparesen)
  • In der Sprachtherapie im Rahmen der Dyslalietherapie (z.B. bei Lispeln)

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